7 Jahre, 7 Fragen, 7 Antworten
Mein Lebenswerk wird heute sieben Jahre alt! Und weil soweit eigentlich nicht all zu viele Informationen diesbezüglich existieren, werde ich in diesem Post die sieben häufigsten Fragen beantworten.
Weiterhin möchte ich mich mit diesem Post auch bei all den Menschen bedanken, die mich bisher mit Rat und Tat begleitet haben und es teils immer noch tun. Danke an all den Glauben und die Zuversicht, die Zeit, die Kraft, die Motivation und Energie, die Ihr in mich und mein Lebenswerk steckt!
Frage 1: Warum hast Du noch immer keinen Verlag?
Die Frage, die mir wohl am häufigsten gestellt wird.
Vorab eine Gegenfrage: Würdest Du in jemand Dir gänzlich Unbekannten zig Tausend Euro investieren? Nein? Ja? Vielleicht? Und wenn ja, unter welchen Umständen? Umstände wie, dass es sich lohnt zum Beispiel und Du bei dieser Investition die Aussicht auf einen Gewinn hast?
15.000 bis 30.000 Euro ist ungefähr die Summe, die ein Verlag in ein Buch investieren muss, damit das Werk nur im Regal des Bücherladens steht, schwankend nach Seitenumfang des Buches, Hard- oder Softcover, Aufwand Lektorat, betriebene Werbung und und und. Natürlich strebt der Verlag an, mit einem Buch Geld zu verdienen - würde er das nicht, gäbe es ihn bereits nicht mehr. Eben deshalb überlegt es sich ein seriöser Verlag sehr gut, ob er in einen unbekannten Autor diese Summe investiert oder nicht.
Gute zehn Verlage habe ich (teils zwei, drei Mal) angeschrieben, soweit aber nur Absagen oder keine Antwort erhalten; der Grund für eine direkte Absage muss nicht unbedingt daran liegen, dass mein Werk schlecht oder ohne Potential ist, doch wird der Grund natürlich nie genannt. Falscher Zeitpunkt, bereits gesättigter Markt, unbrauchbares Exposee, die Gründe können sehr vielfältig sein. Wobei es bei mir die letzten Jahre immer am Exposee scheiterte, zumal ich zwei, drei Mal gar keines mitgeschickt hatte. (Jap, aus Fehlern wird man klug!)
Und nein, ich bin weder wütend, noch traurig, noch bestürzt über eine Absage. Vielmehr ist es so, dass es einen Faktor gibt, der mein Werk bisher kontinuierlich besser gemacht hat: Die Zeit. Mit jedem Jahr ist es besser geworden, da ich wirklich viele Monate damit verbringen konnte, eine aufgesetzte Idee im Geist ohne jeglichen Zeitdruck wieder und wieder durchzugehen und auszubauen, Schwachstellen auszumerzen. Und mal ehrlich, würde sich denn so unglaublich viel ändern, hätte ich bereits einen Verlag? Es würde nur mein Joker namens Zeit wegfallen und durch “Termindruck” ersetzt werden, also stresse ich in keinster Weise.
Teil 1 ist fertig, ja, aber schließlich müssen dann Teil 2 bis Teil 8 in gewissen Abständen auch fertig werden. Zumal ich der Meinung bin, dass niemand (besonders ich nicht!) sieben weitere Jahre auf den nächsten Teil warten will ;)
Bezüglich aktueller Stand: 2010 und 2011 habe ich mein erstes Fragment komplett überarbeitet und Anfang 2012 ein von Grund auf neues Exposee geschrieben, welches ich März 2012 samt einem repräsentativen Kapitel an einen Verlag geschickt habe (nachzulesen hier).
Frage 2: Wie weit ist der Gesamtfortschritt von “Die Chronik des Schwarzen Patronus”?
Fragment I von DCDSP ist mit knapp 145.000 Wörter (sind zirka 450 Seiten) bereits fertig.
Fragment II ist in Arbeit.
Frage 3: Warum brauchst Du so lange? Wirst Du denn jemals fertig, wenn bereits sieben Jahre vergingen und erst knappe eineinhalb Teile fertig sind?
Wer hoch hinaus will, muss lange am Fundament verweilen, heißt es.
“Problem” ist nämlich, dass ich besonders parallel zu Fragment I die Grundlage für das ganze Universum von DCDSP erschaffen habe. Sprich wenn ich in F1 einen Charakter erwähne, muss ich bereits wissen, wie und wo dieser Charakter stirbt und nochmal vorkommt - schließlich hat mein Gesamtwerk acht Teile, und so etwas muss gut durchdacht und auch organisiert sein. Darum stresse ich mich auch nicht. Gute Dinge brauchen immer Zeit, und ich werde mir die Zeit nehmen, die mein Lebenswerk benötigt.
Frage 4: Warum sind so wenig Informationen über DCDSP verfügbar? Warum gibt es keine Leseprobe, entsprechende Zusammenfassung oder dergleichen, dass man sich als Interessierter ein besseres Bild machen könnte?
Weil ich die letzten ein, zwei Jahre mein Werk intensiv überarbeitet und umgeschrieben habe und sich sehr vieles geändert hat - aus diesem Grund exisitert derzeit keine Inhaltsangabe.
Frage 5: Warum verlegst Du das Buch / die noch entstehende Oktalogie nicht selber?
Ebenso eine sehr beliebte Frage.
Mir fehlt sowohl das notwendige Startkapital als auch das noch wichtigere Know-How. Zumal in der Verlegung und erfolgreichen Vermarktung weitaus mehr drin steckt als “einfaches Drucken lassen” und “simples Verkaufen”. Ein übersehener Layoutfehler beim Druck, eine falsche Strategie in der Vermarktung aufgrund mangelnder Professionaliät - schon kleine Dinge wären unter Umständen Auslöser für einen fatalen Genickbruch für mein ganzes Lebenswerk und könnten mir alles Aufgebaute zunichte machen.
Ich will das Beste für mein Lebenswerk und ich werde das Beste bekommen - koste es, was es wolle. Und mir ist egal, wie lange ich auf den passenden Zeitpunkt warten muss. Auch wenn er niemals kommen sollte. Lieber existiert das Buch nur auf meinem Computer unveröffentlicht, als dass ich auf Biegen und Brechen und ohne Rücksicht auf Verluste mein Buch raus bringe und es dann als billiges, fehlerverseuchtes Printwerk irgendwo verstauben sehen muss.
Frage 6: Was hältst Du von Book-on-Demand-Verlagen, Dienstleistungs- und Bezschussverlagen und ähnlichem?
Nichts.
Frage 7: Wie sieht es mit eBook aus?
Man mag mich vielleicht mit Argumenten umstimmen können, aber ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass mein Werk nur aus acht kleinen Dateien besteht, welche in den Tiefen einer Festplatte in irgendeinem Ordner rumliegen. Vielmehr möchte ich mein Werk einmal als tiefschwarze, riesige Walze im Regal stehen sehen, wo jeder auf den ersten Blick sieht: “Das kann nur “Die Chronik des Schwarzen Patronus” sein.”
Frage 8: Was passiert mit G.A.M.E., solltest Du einen Verlag finden?
G.A.M.E. wird so lange bestehen, wie DCDSP besteht - also für immer. Da G.A.M.E. soweit ohnehin nichts Offizielles (wie eine Produktionsfirma etc) ist und einzig als Blog die Funktion besitzt, den Bekanntheitsgrad von DCDSP zu fördern und über den Status Quo zu informieren, wird es diesbezüglich sicherlich keinerlei Schwierigkeiten geben, selbst wenn ein Verlag zusagen sollte, mein Werk verlegen zu wollen. Und wenn der Verlag damit ein Problem haben sollte, nun, es findet sich immer ein gemeinsamer Weg! :)
Frage 9: Auf welchen Plattformen kann man den Status Quo von DCDSP dauerhaft verfolgen?
Auf allen! ;)
Es ist zu erwähnen, dass der Inhalt meines Tumblr-Blogs identisch zum Inhalt meiner Blogs bei Wordpress, Facebook (GAME), Facebook (DCDSP) und Twitter (Links öffnen in einem neuen Fenster) ist, da diese stets von Tumblr exportiert und synchronisiert werden. Zudem ist es möglich, für Nicht-Benutzer dieser genannten Blogs und sozialen Netzwerke, via eMail über einen neuen Post benachrichtigt zu werden - hierfür bitte auf meinen Wordpress-Blog gehen, Kästchen ausfüllen, fertig!
Frage 10: Was sieht man bei dem Bild im Hintergrund?
Im Hintergrund sieht man eine gebrandete Holzplatte, die ich Weihnachten 2011 geschenkt bekommen habe und welche den ganzen Titel des ersten Fragments trägt: “Die Chronik des Schwarzen Patronus - in acht Fragmenten - Fragment I: Der Schwarze Krystall (memento mori)” sowie einen zusätzlichen Nachsatz: “Bedenke, dass Du stirbst, Schwarzer Patronus”. Den Post mit dem Weihnachtsgeschenk findet Ihr übrigens hier.
Frage 11: Warum sind es mehr als sieben Fragen?
Wahrscheinlich aus purer Dreistigkeit ;)